Schnee auf PV-Anlagen
Untersuchung des TEC-Institutes für technische Innovationen
Erhöhung des Stromertrages von Photovoltaik-Modulen durch Räumung von Schnee
Im Winter sind im allgemeinen die Sonnenerträge durch den niedrigeren Sonnenstand geringer als im Sommer. Eine Schneedecke auf Solarmodulen kann zusätzlich dazu führen, dass weniger Strom erzeugt wird und die Solarstrom-Erträge auf Null sinken können. Was ist nun die richtige Methode, eine PV-Anlage von Schnee zu räumen? Dies ist abhängig von der Erreichbarkeit der PV-Anlage und wie riskant und aufwändig die Reinigung ist. Es gibt unterschiedliche Methoden und es werden automatische Anlagen angeboten, doch es stellt sich die Frage, inwieweit das Schneeräumen im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage überhaupt erforderlich ist.Geringe Ertragseinbußen
Das TEC-Institut widmet sich verschiedenen Forschungsbereichen, zum Beispiel der Erforschung der Gravitation und ihrer Wechselwirkung mit anderen Grundkräften. Mittlerweile hat sich das Forschungsspektrum um ein wichtiges Gebiet erweitert, das der Photovoltaikforschung, der Wissenschaft um die effektivste und sauberste Nutzung von Sonnenenergie zur Herstellung von Solarstrom.Anlass der Untersuchungen des TEC-Institutes für technische Innovation war die immer wieder gestellte Frage, ob es sinnvoll sei, PV-Module im Winter von Schnee zu befreien, um damit den Stromertrag zu erhöhen. Ziel war die Untersuchung einer Ertragserhöhung durch mechanisches/manuelles Freiräumen verschneiter Module.
Die untersuchte Schneephase (20.11.2010 bis 25.01.2011) erstreckte sich über den gesamten Dezember und fast den gesamten Januar. Ein kleiner Teil kam noch im November hinzu. Die Schneephase dauerte 68 Tage, also etwas mehr als 2 Monate. Ca. zwei Monate mit Schneeräumung (im Wesentlichen Dezember und Januar) haben bei der geräumten Anlage ca. 3% zum Jahresertrag beigetragen. Der gleiche Zeitraum hat bei der ungeräumten Anlage ca. 1,6% zum Jahresertrag beigesteuert. D.h. das Schneeräumen hat lediglich ca. 1,4% im Jahresertrag bewirkt.
Fazit des TEC-Institutes: Es stellt sich grundsätzlich die Frage, ob sich das Ganze rechnet, oder ob die Reinigungskosten über dem gewonnenen Mehrertrag liegen.
Abzuwarten, bis der Schnee geschmolzen ist, kann somit kostengünstiger und in den meisten Fällen auch die ungefährlichste Lösung darstellen – selbst wenn es dem Anlagenbetreiber schwer fallen sollte, mit seiner schneebedeckten PV-Anlage nicht jeden einzelnen Sonnenstrahl in elektrische Energie umwandeln zu können.
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